EAK Kreisverband Böblingen

EAK Kreisverband Böblingen Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU ist eine Organisation, die in der CDU eine besondere Stellung einnimmt.

"Die Gleichsetzung von evangelikalem Christentum mit dem Islamismus durch die Linkspartei ist diffamierend, perfide und ...
27/08/2026

"Die Gleichsetzung von evangelikalem Christentum mit dem Islamismus durch die Linkspartei ist diffamierend, perfide und heuchlerisch!" Thomas Rachel.
Siehe Text unten.

Die Gleichsetzung von evangelikalem Christentum mit dem Islamismus durch die Linkspartei ist diffamierend, perfide und heuchlerisch!

Anlässlich der Formulierung im Wahlprogramm der Linken zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, in dem es heißt „Die Linke“ setze sich dafür ein, „dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird“, erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), Thomas RachelMdB:

„Die Gleichsetzung von sogenanntem ‚evangelikalen‘ Christentum mit dem menschenverachtenden und antisemitischen Terror des islamistischen Dschihadismus ist eine ungeheuerliche Diffamierung dieses bis heute so vielfältigen, lebendigen Frömmigkeitszweiges des christlichen Glaubens in unserem Land.

Ausgerechnet in Deutschland, wo historisch gesehen Pietismus und Aufklärung zeitgleich miteinander in Blüte standen, evangelikal geprägten Christen und Kirchengemeinden einen gewaltbereiten und demokratiefeindlichen Fundamentalismus zu unterstellen, „der entschieden bekämpft“ werden müsse, ist infam.

Denn pietistisch-evangelikale Frömmigkeit zeichnet sich traditionell gerade durch das jesuanische Gebot der absoluten Friedfertigkeit, die ernsthafte Gewissensprüfung sowie den Geist der konsequenten persönlichen Nachfolge Jesu Christi aus. Ganz zu schweigen von den unzähligen klassischen Freikirchen, wie z.B. den Quäkern, Methodisten, Baptisten und Brüdergemeinden, die schon deshalb die Werte von Freiheit, Gewaltverzicht und Toleranz zu schätzen wissen, weil sie selbst über lange Zeit unter obrigkeitsstaatlicher Gewalt, gesellschaftlicher Intoleranz oder politischer Verfolgung zu leiden hatten.

Die Linke verharmlost und relativiert in ihrem aktuellen Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt nicht nur die Gefahr des Islamismus, mitsamt des ihm innewohnenden Hangs zur Ablehnung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, der Ablehnung universaler Menschenrechte sowie seinem antisemitisch bedingten Hass auf den Staat Israel. Die Linke agiert hier zusätzlich heuchlerisch, denn sie will wohl von der z.T. äußerst problematischen Nähe zu islamistischen Personen und Kreisen sowohl in den eigenen Reihen als auch bei der eigenen Wählerschaft ablenken. So wird ihr ja schließlich immer wieder ‚eine fehlende Distanz zu extrem israelfeindlichen sowie islamistischen Ideen und Gruppen vorgeworfen‘ (Jüdische Allgemeine vom 10. Juni 2025).

Die Linke sollte sich beim Thema des verfassungsfeindlichen „Fundamentalismus“ darum besser einmal selbstkritische Rechenschaft über ihre eigenen vielfältigen und fragwürdigen Verbindungen zu islamistischen, radikalen pro-palästiniensischen und Israel feindlichen Personen, Gruppen und Milieus ablegen.

Für die Linke, als der Nachfolgepartei der alten totalitären Staatspartei SED, die noch in der ehemaligen DDR-Diktatur mit ihrer sozialistischen Ideologie Christen und andere friedensbewegte Dissidenten und Bürgerrechtler diskriminiert, bespitzelt und verfolgt hat, gibt es hier offensichtlich immer noch sehr viel aufzuarbeiten.“

Photo Thomas Rachel MdB (c) Tobias Koch

20/07/2026

Zur Diskussion zum Thema Leihmutterschaft, erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) Thomas Rachel MdB:

„Leihmutterschaft ist in Deutschland aus guten Gründen gesetzlich verboten. So soll es aus Sicht des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) auch bleiben. Kommerzialisierung, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken müssen generell verhindert werden.

Auch die CDU Deutschlands hat zum Thema Leihmutterschaft eine eindeutige Beschlusslage, nämlich die Ablehnung jeder Form von Leihmutterschaft aufgrund der gravierenden ethischen, rechtlichen und praktischen Bedenken gegen dieses Geschäftsmodell. Als EAK haben wir den diesbezüglichen Antrag der Frauen Union (FU) auf dem letzten CDU-Bundesparteitag in Stuttgart vollauf unterstützt. Die Selbstbestimmung endet dort, wo andere Menschen zum Mittel werden.“

Religionsfreiheit und verfolgte Christen - ein Vortrag mit Prof. Dr. Volker Kauder. Herzliche Einladung am 02.03.2026 na...
24/02/2026

Religionsfreiheit und verfolgte Christen - ein Vortrag mit Prof. Dr. Volker Kauder. Herzliche Einladung am 02.03.2026 nach Holzgerlingen, 19.30 Uhr im SCM-Hänssler-Verlag.

Zuversicht, Sachlichkeit, Respekt – CDU diskutiert überUmgangsformen in der Politik„In Verantwortung vor Gott und den Me...
07/02/2026

Zuversicht, Sachlichkeit, Respekt – CDU diskutiert über
Umgangsformen in der Politik

„In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – unter Bezugnahme auf die Präambel des Grundgesetzes beschäftigte sich ein Vortragsabend der CDU mit Haltung und Umgangsformen in der Politik. Der Einladung des Evangelischen Arbeitskreises und des CDU-Stadtverbands Herrenberg folgten etwa dreißig Gäste in das Tagungshotel am Schlossberg.
Dr. Volker Brecht, Geschäftsführer der „Stiftung für Grundwerte und
Völkerverständigung“, entfaltete, wie positiv sich die parteiübergreifenden Gebetsfrühstücke in den Parlamenten auswirken. Menschen „setzen sich dann nicht an die Stelle Gottes“, so Brecht. Abgeordnete nähmen sich gegenseitig als Menschen mit realen Nöten und Anliegen wahr und nicht nur als politische
Mitbewerber oder gar Feinde. Es gehe um „atmosphärische Verbesserungen“, „Respekt und Offenheit“. Anstelle von Angst oder Naivität warb Brecht für „Ermutigung und Zuversicht“.
Albrecht Stickel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und Landtagskandidat, fasste die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Politik unter den Stichworten „Quelle und Grenze, Auftrag und Gnade“ zusammen. Als Christ brauche „man sich selber nicht so wichtig zu nehmen“, wisse um Fehlbarkeit und Grenzen. Andererseits sei man, so Stickel, aufgerufen zur Gestaltung der
Welt. Den biblischen Auftrag „Suchet der Stadt Bestes!“ versteht Stickel als persönliches Motto. Als Christ in der Politik könne man inmitten zunehmender Polarisierung der Gesellschaft mäßigend wirken und zur Versachlichung der Debatten beitragen. „Weil ich mich getragen weiß, kann ich den Menschen mit Respekt begegnen und von meinem Gegenüber etwas lernen“, so Stickel. In der
Aussprache wurde deutlich: Durch Zuhören und Offenheit für Erfahrungen wird der „Politiker sozusagen zum Seelsorger für die Bevölkerung“.
Christian Herrmann

EAK-Jahreshauptversammlung 2025Am 25. November 2025 hielt der Evangelische Arbeitskreis bei seiner Jahreshauptversammlun...
07/02/2026

EAK-Jahreshauptversammlung 2025

Am 25. November 2025 hielt der Evangelische Arbeitskreis bei seiner Jahreshauptversammlung in Böblingen Rückschau auf die Arbeit der letzten zwei Jahre. Im Schnitt konnten zwei bis drei öffentliche Veranstaltungen im Jahr durchgeführt werden. Außerdem meldete sich der EAK zu weiteren Themen zu Wort.

Zum Kreisvorsitzenden wurde erneut Dr. Christian Herrmann (Leonberg) gewählt. Stellvertretende Kreisvorsitzende sind Reinhart Boehm (Rutesheim) sowie Regina Wagner (Böblingen). Kassenwart bleibt Martin Reisüber. Der Kreisvorstand wird ergänzt durch sieben Beisitzer: Regula Forth, Gerhard Glaser, Christoph Lutz, Fabian Ostertag, Marianne Reisüber, Ulrike Schaude-Eckert, Markus Speer. Als Kassenprüfer wurden Irene Glaser und Tobias Kirn bestätigt.

Adresse

Stadtgrabenstraße 21
Böblingen
71032

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