Bergrettung St.Johann im Pongau

Bergrettung St.Johann im Pongau Wir, die Bergrettung St.Johann/Pg., sind ein Team von 43 aktiven Bergretter/innen.

Wir sind ehrenamtlich für Bergungen/Einsätze im Alpinen Bereich für nachfolgende Gemeinden zuständig :

+ St.Johann im Pongau
+ Schwarzach
+ St.Veit im Pongau
+ Goldegg

Klammwolke | Liechtensteinklamm ✨Im Rahmen von 150 Jahre Liechtensteinklamm dürfen wir bei den Vorbereitungen unterstütz...
01/06/2026

Klammwolke | Liechtensteinklamm ✨

Im Rahmen von 150 Jahre Liechtensteinklamm dürfen wir bei den Vorbereitungen unterstützen – Fackeln und Scheinwerfer positionieren, gemeinsam für eine besondere Stimmung sorgen und für alle Fälle den Rettungsdienst übernehmen.

Ein großes Danke an alle Helfer:innen und an die Liechtensteinklamm für die wie immer gute Zusammenarbeit.

Heute und morgen geht’s weiter – wir freuen uns auf euch ✨

🚁 Bezirksübung Pongau Nord am 30. Mai mit vollem Programm.✔️ Hubschraubereinsatz✔️ Drohnenunterstützung✔️ Hundeführer im...
01/06/2026

🚁 Bezirksübung Pongau Nord am 30. Mai mit vollem Programm.

✔️ Hubschraubereinsatz
✔️ Drohnenunterstützung
✔️ Hundeführer im Sucheinsatz
✔️ Verschiedene Einsatzübungen

Ein großes Dankeschön an die Ortsstelle Mühlbach am Hochkönig für die hervorragende Organisation sowie an die Feuerwehr und alle Kameradinnen und Kameraden für den abwechslungsreichen und lehrreichen Übungstag.

Gemeinsam trainieren, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. ⛰️

Einsatzübung Lichtensteinklamm Am 8. Mai 2026 führte die Bergrettung St. Johann im Pongau eine Einsatzübung in der Liech...
12/05/2026

Einsatzübung Lichtensteinklamm

Am 8. Mai 2026 führte die Bergrettung St. Johann im Pongau eine Einsatzübung in der Liechtensteinklamm durch. Im Mittelpunkt standen zwei realitätsnahe Szenarien, mit denen die Einsatzkräfte typische Herausforderungen aus dem Gelände trainierten.

Frohe Ostern wünscht euch die Bergrettung St. Johann im Pongau 🐰🥚
05/04/2026

Frohe Ostern wünscht euch die Bergrettung St. Johann im Pongau 🐰🥚

20. März 2026Übungsbericht – OSA SeiltechnikModerne Seiltechnik, saubere Abläufe und Teamarbeit standen im Mittelpunkt u...
21/03/2026

20. März 2026
Übungsbericht – OSA Seiltechnik

Moderne Seiltechnik, saubere Abläufe und Teamarbeit standen im Mittelpunkt unserer Abendübung an der Staumauer Ginau.

Bei der Übung am 20. März 2026 stand die praktische Anwendung moderner Seiltechnik im Fokus. Übungsort war die Staumauer Ginau, wo 25 Mitglieder nach Treffpunkt beim Bergrettungsheim St. Johann ein intensives Training unter realitätsnahen Bedingungen absolvierten.

Nach einer kurzen Einführung und dem Vorzeigen der Systeme durch die Ausbildner wurde die Mannschaft in zwei Gruppen aufgeteilt. Anschließend erfolgte die Ausbildung im Stationsbetrieb, wobei das neue Mannschafts-Bergesystem „Maestro“ im Fokus stand. Trainiert wurden sowohl die Mannschafts-Seilrolle als auch der Mannschafts-Flaschenzug.

Bei der Station „Seilrolle“ wurde eine Person kontrolliert über die Staumauer abgelassen und im Anschluss wieder nach oben gebracht. Parallel dazu übte die zweite Gruppe den Aufbau und die Anwendung eines Flaschenzugsystems. Nach rund 40 Minuten wurden die Stationen gewechselt, sodass alle Teilnehmer beide Systeme praktisch anwenden konnten.

Neben dem technischen Aufbau lag der Schwerpunkt vor allem auf sauberer Kommunikation innerhalb der Mannschaft, dem sicheren Standplatzbau sowie einem strukturierten und effizienten Arbeiten im Gelände.

Nach dem gemeinsamen Abbau und dem Einrücken ins Bergrettungsheim konnte die Übung planmäßig abgeschlossen werden.

Das neu eingesetzte „Maestro“-System stellt eine Weiterentwicklung im Bereich der Mannschaftsbergung dar. Im Vergleich zum bisher verwendeten System ermöglicht es ein einfacheres Handling sowie eine bessere Kontrolle im Aufbau und während der Anwendung. Dadurch können Abläufe übersichtlicher und sicherer durchgeführt werden – insbesondere unter realistischen Einsatzbedingungen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Betreibern der Staumauer sowie des Steinbruchs Ginau für die Möglichkeit, diese Übung vor Ort durchzuführen.

Bergung zweier Variantenfahrer im Skigebiet AlpendorfAm 25. Februar 2026 wurden wir kurz vor 16:00 Uhr zu einem Einsatz ...
27/02/2026

Bergung zweier Variantenfahrer im Skigebiet Alpendorf

Am 25. Februar 2026 wurden wir kurz vor 16:00 Uhr zu einem Einsatz im Skigebiet Alpendorf alarmiert. Zwei Variantenfahrer – ein Vater und seine Tochter aus Schweden – waren im freien Gelände in einen Graben eingefahren und kamen nicht mehr selbstständig weiter.

Bei dem Bereich handelte es sich um denselben Graben, in dem es am Vortag bereits zu einem Lawineneinsatz gekommen war.

Aufgrund der angespannten Lawinensituation war ein Einfahren in das Gelände nicht vertretbar. In Abstimmung mit den zuständigen Polizeidienststelle wurde daher der Polizeihubschrauber angefordert. Nach einem Erkundungsflug entschied sich die Besatzung für eine Seilbergung. Die beiden Personen wurden aus dem steilen Gelände ausgeflogen und sicher ins Skigebiet zurückgebracht. Von dort wurden sie von einem Bergretter ins Tal begleitet.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte Lawinenstufe 4 von 5. Beide waren ohne Lawinenausrüstung im freien Gelände unterwegs.

Wir appellieren nochmals eindringlich, den gesicherten Skiraum nicht zu verlassen und die aktuelle Lawinenlage zu beachten. Besonders bei hoher Lawinengefahr kann das Befahren freien Geländes lebensgefährlich sein.

Sucheinsatz nach Variantenfahrer am GernkogelAm späten Dienstagnachmittag wurden wir zu einer Suchaktion nach einem verm...
25/02/2026

Sucheinsatz nach Variantenfahrer am Gernkogel

Am späten Dienstagnachmittag wurden wir zu einer Suchaktion nach einem vermissten Variantenfahrer im Bereich des Gernkogels alarmiert. Die Meldung erfolgte durch die Polizei, nachdem der 32-jährige Einheimische von seiner Freundin als abgängig gemeldet worden war.

Gemeinsam mit der Alpinpolizei, Hundeführern der Bergrettung, der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann (inklusive drei Drohnenteams) sowie Mitarbeitern der Bergbahnen St. Johann wurde umgehend mit der Suche begonnen. Laut Liftbetreiber wurde das Skiticket des Vermissten zuletzt gegen 10:30 Uhr bei der Straßalmbahn verwendet. Nach der Auffahrt mit der Gondel teilten wir die Mannschaft in mehrere Teams auf und durchsuchten das weitläufige Gelände unter anderem mit Skidoos.

Aufgrund der letzten bekannten Position konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden. Wegen der angespannten Lawinensituation wurde auf ein Einfahren ins freie Gelände verzichtet. Der Fokus lag auf dem Pistenrand und angrenzenden Bereichen. Drei Lawinenkegel wurden durch die Hundeführer sowie mittels LVS-Geräten kontrolliert.

Eine Handyortung der Polizei führte schließlich zur genauen Position des Vermissten, abseits der gesicherten Pistenbereiche. Auf einer Nassschneelawine konnte der Mann geortet und aufgefunden werden. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät.

Da sich die Fundstelle in einem steilen, lawinengefährdeten Graben befand, wurde die Bergung nach Rücksprache mit der Alpinpolizei auf den darauffolgenden Vormittag verschoben. Der Einsatz wurde um 20:20 Uhr beendet.

Im Einsatz standen 23 Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle St. Johann, drei Hundeführer der Bergrettung, die Alpinpolizei, die Freiwillige Feuerwehr St. Johann mit Drohnenteams sowie Mitarbeiter der Bergbahnen St. Johann.

Zwei Einsätze am Faschingsdienstag im Skigebiet AlpendorfAm Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, wurden wir gleich z...
20/02/2026

Zwei Einsätze am Faschingsdienstag im Skigebiet Alpendorf

Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, wurden wir gleich zweimal ins Skigebiet Alpendorf alarmiert.

Der erste Einsatz erfolgte um 19:49 Uhr.

Ein Skifahrer hatte sich in der Talabfahrt verirrt. Der Vorfall konnte vom Pistenteam von Snow Space Salzburg eigenständig abgewickelt werden – ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Nur kurze Zeit später, um 20:18 Uhr, wurden wir erneut alarmiert. Zwei Skifahrer konnten von der Bergstation der Gondelbahn Alpendorf nicht mehr selbstständig ins Tal abfahren. Da zu diesem Zeitpunkt keine Unterstützung durch das Pistenteam möglich war, rückten wir mit Defender und Quad zur Einsatzstelle aus.

Vom Gasthof Stern aus fuhr das Quad zu den Personen auf, während der Defender den Treffpunkt bei der Kreistenalm vorbereitete.

Eine Person wurde mit dem Quad sicher talwärts gebracht. Im weiteren Verlauf konnte eine Pistenraupe unterstützen und transportierte auch die zweite Person bis zur Kreistenalm.

Wir möchten in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, dass im Skigebiet Alpendorf die Pisten täglich ab 17:00 Uhr gesperrt sind. Die Talabfahrt von der Gernkogelalm ins Tal ist ab 19:00 Uhr geschlossen. Das Befahren gesperrter Pisten stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Skiunfall im Skigebiet AlpendorfAm Samstagabend, dem 7. Februar 2026, wurden wir zu einem Skiunfall auf der roten Piste ...
11/02/2026

Skiunfall im Skigebiet Alpendorf

Am Samstagabend, dem 7. Februar 2026, wurden wir zu einem Skiunfall auf der roten Piste 36 im Skigebiet Alpendorf alarmiert. Die Alarmierung erfolgte über das Rote Kreuz.

Nach der Einsatzübernahme wurde umgehend Kontakt mit dem Pistenteam aufgenommen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Der Bergrettungsarzt und ein Notfallsanitäter wurden mit der Pistenraupe zum Patienten gebracht, während die restliche Mannschaft mit dem Quad nachrückte. Vor Ort erfolgte die medizinische Erstversorgung und der Wärmeerhalt des Patienten.

Im Anschluss wurde der Patient gesichert mit der Pistenraupe bis zur Kreistenalm transportiert und dort an das Rote Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben.

Der Einsatz konnte gegen 21:10 Uhr beendet werden.

Ein herzlicher Dank gilt dem Pistenteam von Snow Space Salzburg für die sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit vor Ort.

Alarmübung Goldegg - Suchaktion auf RodelbahnAm Samstag, den 17. Jänner 2026, führten wir im Bereich der Hackeralm in Go...
21/01/2026

Alarmübung Goldegg - Suchaktion auf Rodelbahn

Am Samstag, den 17. Jänner 2026, führten wir im Bereich der Hackeralm in Goldegg eine Alarmübung durch. Ziel war es, einen kompletten Einsatzablauf möglichst realitätsnah zu trainieren – von der Alarmierung über die Koordination bis zur Bergung im alpinen Gelände.

Die Übung begann mit einer simulierten Alarmierung über die Leitstelle. Unsere Mannschaft wurde über die Einsatz-App MOPS alarmiert, die wir während des gesamten Szenarios aktiv nutzten. Im Fokus stand dabei nicht nur das Handling der App, sondern auch ihre Funktionen zur Planung, Kommunikation und Dokumentation im Einsatzverlauf.

Im angenommenen Szenario galt eine Person im Bereich Hackeralm als vermisst. Wir teilten das Suchgebiet in drei Sektoren auf und arbeiteten mit getrennten Trupps, um das Gelände systematisch abzusuchen. Die Bedingungen waren winterlich, das Gelände stellenweise steil und fordernd – Steigeisen und Seilsicherungen kamen zum Einsatz.

In einem der Suchsektoren fanden wir eine unterkühlte, verletzte Person, die wir erstversorgten und anschließend terrestrisch aus dem Gelände brachten. Erst im Zuge der Versorgung stellte sich heraus, dass es sich dabei nicht um die eigentlich gesuchte Person handelte. Diese Situation forderte die Mannschaft, flexibel zu reagieren und die Suche fortzusetzen.

Adresse

Pöllnstraße 16a
Sankt Johann Im Pongau
5600

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