FSG Kärnten

FSG Kärnten Wir sind die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB Kärnten. ✊🏼

FSG - Gerechtigkeit jetzt!

Menschen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung landen auf dem Abstellgleis. Ein unhaltbarer Zustand!Die Arbeitsmarktdaten...
13/09/2026

Menschen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung landen auf dem Abstellgleis. Ein unhaltbarer Zustand!

Die Arbeitsmarktdaten für August 2026 zeigen einmal mehr, wie stark sich Arbeitslosigkeit mit dem Alter verfestigt: 55,5 Prozent der arbeitslosen Menschen zwischen 60 und 64 Jahren sind langzeitbeschäftigungslos, bei den Menschen ab 50 sind es 46,2 Prozent.

Doch das lässt sich ändern 👇️

Die ÖVP will, dass Kursgewinne aus Wertpapieren, die mehrere Jahre (im Raum stehen 10 Jahre) gehalten werden, von der Ka...
11/09/2026

Die ÖVP will, dass Kursgewinne aus Wertpapieren, die mehrere Jahre (im Raum stehen 10 Jahre) gehalten werden, von der Kapitalertragssteuer (KESt) befreit werden sollen.

2012 wurde die Behaltefrist im Zuge einer Steuerreform abgeschafft, seither sind alle Kursgewinne KESt-pflichtig. Davor blieben nur Gewinne aus Wertpapieren steuerfrei, die länger als ein Jahr gehalten wurden.

Ist die Behauptung haltbar, dass das kleinen Sparer:innen und der breiten Masse eine Entlastung bringt? Klare Antwort: Nein.

Die Zahlen der Österreichischen Nationalbank sprechen eine deutliche Sprache.
- Nur 6,4 Prozent der Haushalte besitzen überhaupt Aktien, nur 3,2 Prozent Anleihen.

- Dieser Besitz konzentriert sich zusätzlich stark auf Haushalte mit den höchsten Einkommen und Vermögen.

Für die breite Masse der Beschäftigten bleibt davon nichts übrig, außer eine noch größere Schieflage im Steuersystem.

Mehr zum Thema findet ihr auf https://ooe.arbeiterkammer.at/.../Steuergeschenke-fuer...

Während Konzerne Milliarden an Dividenden ausschütten, werden in der Autoindustrie von Managern massiver Stellenabbau un...
29/08/2026

Während Konzerne Milliarden an Dividenden ausschütten, werden in der Autoindustrie von Managern massiver Stellenabbau und Einschnitte bei den Beschäftigten bis hin zu Werksschließungen gefordert.

Das würde massive Auswirkungen für ganze Regionen bedeuten: Vom kleinen Bäcker, bei dem die Jause gekauft wird bis hin zu den Zulieferbetrieben.
Dividenden und fette Boni fürs Management, während die Mitarbeiter:innen für die schweren Fehlentscheidungen der CEOs zum Sündenbock gemacht werden? Das ist unerträglich und eine Respektlosigkeit gegenüber den Menschen, die tagtäglich ihre Arbeit leisten.

Solidarität mit den Beschäftigten und den Kolleg:innen der IG Metall ​💪
Wer mehr über die aktuelle Situation wissen möchte, kann hier das Interview mit Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall, nachhören 👉️ https://www.br.de/.../ig-metall-appelliert-an-vw-nicht...

Es gibt keinen Grund, diesen zweiten Platz zu feiern. Der ist nämlich alles andere als erfreulich: Österreich gehört bei...
26/08/2026

Es gibt keinen Grund, diesen zweiten Platz zu feiern. Der ist nämlich alles andere als erfreulich: Österreich gehört bei der Vermögensungleichheit zu den Spitzenreitern in der EU!

Als wäre das nicht schon ungerecht genug, ist das Vermögen der reichsten fünf Prozent seit 2021 noch um beinahe ein Drittel (!) gewachsen.

Fast nirgendwo ist Vermögen so ungleich verteilt, aber gleichzeitig wird Vermögen fast nirgendwo so wenig besteuert wie in Österreich!

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds schützt Beschäftigte davor, ihren bereits erarbeiteten Lohn zu verlieren, wenn ihr Arbeitgeb...
06/08/2026

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds schützt Beschäftigte davor, ihren bereits erarbeiteten Lohn zu verlieren, wenn ihr Arbeitgeber zahlungsunfähig wird. Gerade große Insolvenzen wie KTM, kika/Leiner oder zuletzt Palmers haben gezeigt, wie rasch tausende Arbeitnehmer:innen auf diesen Schutz angewiesen sein können.

2022 halbierte die damalige Bundesregierung den Arbeitgeberbeitrag zum Insolvenz-Entgelt-Fonds von 0,2 auf 0,1 Prozent der Lohnsumme. Seither schmelzen die Reserven – der Fonds ist heute praktisch leer.

‼️ Der Großteil der Insolvenzen ist nicht Schicksal, sondern Folge unternehmerischer Fehlentscheidungen. Beschäftigte können nichts dafür, wenn sich Manager verkalkulieren. Wer Insolvenzen wirksam verhindern will, muss dort ansetzen, wo dubiose Firmenkonstruktionen und Sub-Sub-Unternehmen mit Dumpingpreisen den Wettbewerb verzerren.

‼️ Erbrachte Arbeitsleistung muss vollständig bezahlt werden. Beschäftigte dürfen niemals für Managementfehler geradestehen.

🌡️ Arbeiten bei extremer Hitze bedeutet für viele Beschäftigte eine enorme körperliche Belastung.Gerade Arbeitnehmerinne...
06/08/2026

🌡️ Arbeiten bei extremer Hitze bedeutet für viele Beschäftigte eine enorme körperliche Belastung.

Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Tätigkeit im Freien ausüben, sind den hohen Temperaturen oft den ganzen Tag ausgesetzt. Deshalb braucht es wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Gesundheitsschutz darf nicht von der Wetterlage abhängig sein. Wo Hitzebelastung zur Gefahr wird, müssen alle vorhandenen Schutzmaßnahmen konsequent genutzt werden.

✊ Wir setzen uns dafür ein, dass die Gesundheit der Beschäftigten immer Vorrang hat. Denn faire Arbeitsbedingungen bedeuten auch, Menschen vor den Folgen von Extremhitze zu schützen.

72 % der Befragten in einer Analyse der Arbeiterkammer Oberösterreich​ schleppen sich krank zur Arbeit. Das ist eine ala...
02/08/2026

72 % der Befragten in einer Analyse der Arbeiterkammer Oberösterreich​ schleppen sich krank zur Arbeit. Das ist eine alarmierende Entwicklung.

Warum machen das so viele?
🤒 Angst vor Konsequenzen
🤒 Pflichtgefühl gegenüber Kolleginnen und Kollegen
🤒 Personalmangel
🤒 Hoher Zeit- und Arbeitsdruck

Wer krank ist, sollte sich zuhause auskurieren!

Es braucht nicht mehr Druck, sondern:
👉 bessere Arbeitsbedingungen
👉 ausreichend Personal
👉 kürzere Wartezeiten im Gesundheitssystem

Sommerzeit ist Urlaubszeit – zumindest für viele. Denn hinter jedem gelungenen Urlaub stehen Menschen, die arbeiten, wäh...
31/07/2026

Sommerzeit ist Urlaubszeit – zumindest für viele. Denn hinter jedem gelungenen Urlaub stehen Menschen, die arbeiten, während andere frei haben.

Danke an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Tourismus. Eure Arbeit verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch faire Arbeitsbedingungen und gute Löhne.

Heute unvorstellbar: Im 19. und noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es so etwas wie bezahlten Urlaub nicht. Arbeiter...
29/07/2026

Heute unvorstellbar: Im 19. und noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es so etwas wie bezahlten Urlaub nicht. Arbeiter:innen in den Fabriken hatten keine Erholung von 16-Stunden-Arbeitstagen, sechs Arbeitstagen pro Woche und 52 Arbeitswochen pro Jahr.

Freie Tage wie Sonn- und Feiertage galten damals als Hungertage, weil sie unbezahlt waren und der Lohn meist nur für einen Tag reichte. Urlaub gab es nur bei besonderen Ereignissen und dann auch nur unbezahlt.

📔 Ab 1900 setzten sich die Gewerkschaften mit Kollektivverträgen zunehmend für bezahlten Urlaub ein, insbesondere bei Buchdrucker:innen und Metaller:innen. Das erste Arbeiter-Urlaubsgesetz wurde 1919 verabschiedet und gab einen Rechtsanspruch auf ein bis zwei Wochen bezahlten Jahresurlaub.

🚫 Am Beginn des Austrofaschismus stand nicht nur das Ende der Freien Gewerkschaften, die Beschneidung vieler Sozialgesetze, sondern auch, dass Unternehmen sich an keine Arbeitsgesetze mehr hielten. Noch schlimmer wurde es während des NS-Regimes. Zuschläge für Mehrarbeit, Sonntags- und Feiertagsarbeit sowie Urlaubszuschüsse gab es nicht mehr.

💪 Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden unterschiedliche Urlaubsgesetze vereinheitlicht. 1976 trat ein Bundesgesetz in Kraft, das Arbeiter:innen und Angestellten gleiche Urlaubsansprüche gewährte.

Seit 1986 beträgt der gesetzliche Mindesturlaub fünf Wochen, parallel verhandeln Gewerkschaften weiterhin Urlaubsgeld und höhere Urlaubsansprüche in Kollektivverträgen.

Dein Urlaub ist kein Selbstläufer, Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit. Jetzt Gewerkschaftsmitglied werden https://www.oegb.at/mitglied-werden

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