21/01/2025
Demenz - Bis man sich Selbst vergisst
Meist beginnt es schleichend, oft schon Jahre vor der eigentlichen Erkrankung.
Oft bedingt durch einen äußerst ungesunden Lebensstil. So ist es ratsam bereits ab der Lebensmitte aktiv das eigene Demenzrisiko zu reduzieren - wichtig sind eine gesunde Ernährung, genügend Bewegung (wie bei vielen psychischen Erkrankungen ist Bewegung eines der besten Mittel) und ausreichend Schlaf.
Dies kann das Risiko um bis zu 30 Prozent herabsenken.
Folgende Anzeichen können den Beginn einer Demenz darstellen:
1. Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis
Jeder von uns vergisst mal etwas, das erst kurz zurück liegt. Dies ist völlig normal.
Ein Problem wird es, wenn es zur Regel wird - es kommt öfter vor, dass man nicht mehr weiß, warum man einen Raum betreten hat; warum man jemanden angerufen oder warum man sich gerade angezogen hat.
2. Das Verlegen von Dingen
Wer von uns hat noch nie etwas verlegt und es erst später wiedergefunden.
Der Unterschied bei einer beginnenden Erkrankung ist, dass man sich den Ort nicht mehr herleiten kann, wo z.B. der Autoschlüssel liegen könnte, oder man den gesuchten Gegenstand an den sonderbarsten Orten findet - z.B. den Schlüssel im Gefrierfach.
3. Wortfindungsstörungen
Die Betroffenen haben Probleme die richtigen Worte zu finden, fällt oft nicht das richtige Wort ein, obgleich es sich um Alltagsgegenstände handelt.
Ebenso kann es vorkommen, dass ein falscher Begriff verwendet wird, oder der Satz in der Mitte abgebrochen wird, da sie den Faden verloren haben.
4. Bewältigung von Alltagsaufgaben
Normale Aufgaben des Alltages, wie Einkaufen, Kochen, finanzielle Angelegenheiten, usw. bereiten plötzlich Probleme.
5. Stimmungs- und Verhaltensänderungen
Apathisches Verhalten, Depressionen, sozialer Rückzug, als auch Angststörungen können frühe Anzeichen einer Demenzerkrankung sein.
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Sollten Sie bei Ihren Verwandten oder sich selbst obige Punkte wahrnehmen, so ist eine Abklärung dringend notwendig - meist über den Hausarzt. Weiters können hierbei andere möglichen Erkrankungen (z.B. Depressionen, etc) erkannt werde.
Rechtzeitig erkannt, kann noch viel getan werden um den Verlauf der Erkrankung zu Verlangsamen - durch Medikation und Demenztraining.
Je nach Grad der Erkrankung, wird das Demenztraining individuell auf die Betroffenen abgestimmt.
Oft reicht es schon mit ihnen Spiele zu spielen, Gespräche zu führen und sie und ihre Umwelt bezüglich der Erkrankung zu sensibilisieren. Aktivierung ist hier das Schlagwort.
Das Schlimmste für die Betroffenen ist, wenn man es gut mit ihnen meint und ihnen alle Aufgaben abnimmt - da sie sehr lange zur Bewältigung brauchen, bzw. man nicht die Zeit findet sie dabei motivierend zu unterstützen.
✅ Dies fördert die Hospitalisierung der Betroffenen - wie sooft ist hier das Gegenteil von Gut, Gut gemeint.
✅ Ich unterstütze Sie und ihre Verwandten gerne im Rahmen meines Angebot, das passende Demenztraining für Sie zu finden - von Schulung der Verwandten, bis hin zu fixen, sich wiederholenden Terminen mit den Betroffen.
✅ Weiters möchte ich Sie auf die folgende Infoveranstaltung hinweisen.
✅ Ich werde als Zuhörer vor Ort sein und Sie haben die Möglichkeit, mich persönlich kennen zu lernen.