Burn.Out Prävention Gregor Josefy

Burn.Out Prävention Gregor Josefy Mag.(FH) Gregor Josefy _
Dipl. Sozialpädagoge aus Bad Vöslau

"Seit einiger Zeit biete ich auch Burnout präventives Training an, wo sowohl mein fachliches Wissen als auch erprobte Er...
06/08/2025

"Seit einiger Zeit biete ich auch Burnout präventives Training an, wo sowohl mein fachliches Wissen als auch erprobte Erfahrungen einfliessen, um Sie vollumfänglich und individuell zu unterstützen und Ihnen wieder Rückenwind geben zu können."

Bad Vöslau, Niederösterreich und Umgebung

♨️„Burnout“ haben nur Verlierer  - Teil 2Im Rückblick waren die ersten Anzeichen bei mir bereits ein bis eineinhalb Jahr...
04/08/2025

♨️„Burnout“ haben nur Verlierer - Teil 2
Im Rückblick waren die ersten Anzeichen bei mir bereits ein bis eineinhalb Jahr vorher bemerkbar

- Zuhause nicht mehr zu Ruhe kommen können
Gedanken drehten sich ständig um die Arbeit
Immer müde
Schlaf brachte keine Erholung
Oft gereizt
Sich zunehmend mit Dingen belohnen (Essen, Süßigkeiten, Alkohol, usw.)
Versuch sich Glücklich zu kaufen

Im Verlauf bis zum Eingeständnis, dass ich einen Burnout habe kamen folgende Indikatoren hinzu

Schwere Schlafstörungen
Erhöhter Alkoholkonsum um Runterzukommen
Zunehmende Vergesslichkeit
Sozialer Rückzug
Angstzustände
Panikattacken
Dissoziatives Verhalten (z.B. starrte ich längere Zeit auf den Bildschirm ohne etwas wahrzunehmen)
Kaum noch belastbar

In der Zeit verbrauchte ich den Großteil meiner Kraft darauf, die Maske, dass alles in Ordnung ist und ich ein gesundes und produktives Mitglied bin, nach Aussen hin aufrecht zu erhalten.
Weiters wollte ich mir selbst nicht eingestehen, dass etwas mit mir „nicht in Ordnung“ ist.

Schlussendlich war es so, dass ich am Weg zur Arbeit extreme Panikattacken und Schweißausbrüche bekam.
Ab da musste ich mir eingestehen, dass ich ohne fremde Hilfe keine Chance mehr habe, aus dieser Abwärtsspirale ausbrechen zu können.

Ich fand die Hilfe bei einer Therapeutin und einer Psychiaterin, welche zusammen arbeiteten, um ihren Patient die beste, umfängliche Hilfe angedeihen zu lassen.

Mein erster Therapiebesuch rüttelte mich wach - mit wenig Abstand zw. Daumen und Zeigefinger machte mir meine Therapeutin klar, dass ich nur mehr soweit davon entfernt sei nie wieder aus dem Batt aufzustehen oder wo hinunterzuspringen. Ich solle es mir überlegen für einige Zeit in Krankenstand zu gehen.

Natürlich ging ich nicht sofort in den Krankenstand, da Workshops für die CEE -Töchter anstanden, welche ich hielt. Diese brachte ich soweit gut über die Bühne, doch bei den Nachbereitungsarbeiten setzte mich meine damalige Leitung zusehends unter Druck, weshalb ich mich doch entschied meinen Burnout anzuerkennen und in Krankenstand zu gehen.

Im Krankenstand selbst besuchte ich laufend meine Therapeutin und meine Psychiaterin und hatte einen Reha-Aufenthalt von 8 Wochen in Gars am Kamp.
Durch die verschiedenen Arten der Aufarbeitung und der Medikation, schaffte ich es die essenziellen Punkte herauszuarbeiten, welche ich ändern muss (so schmerzlich diese auch sein) um wieder in ein lebensbejahendes Selbst zu kommen.

Um mich wieder richtig zu Reseten entschloss ich mich auf Weltreise zu gehen und war knapp 9 Monate unterwegs.
Wieder daheim beschloss ich einen anderen Berufsweg einzuschlagen , da ich unbedingt in einem Bereich tätig sein wollte, welcher für mich Sinn ergibt.
So studierte ich Sozialpädagogik und war anschliessend in der Kinderarbeit tätig.
Seit nun etwas mehr als 5 Jahren arbeite ich in der Erwachsenenbetreuung ( Menschen mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen).

🏵Seit 2024 biete ich nun auch Betreuung aller Art im Rahmen meiner Selbstständigkeit an.

16/05/2025
♨️„Burnout“ haben nur Verlierer  - Teil 1Die obige Aussage klingt hart - und sie ist es auch, so unwahr sie auch ist, ab...
20/02/2025

♨️„Burnout“ haben nur Verlierer - Teil 1
Die obige Aussage klingt hart - und sie ist es auch, so unwahr sie auch ist, aber ich musste die Erfahrung machen, dass sie tief in den Köpfen von uns „Leistungsträgern“ verankert ist, als ich im Mai 2012 selbst meinen „Burnout“ hatte.

Auf den Grund weshalb ich Burnout unter Anführungszeichen setzte komme ich später noch zurück.

Ich war damals im strategischen Risikomanagement der Sberbank (vormals Volksbank International) für den Basel II Roll-out in die CEE-Töchter zuständig, sowie für die Einarbeitung der Basel III Direktiven.
Durch Reisetätigkeiten waren 60 bis 80 Stundenwochen kein Seltenheit und es wurde Seitens der Leitung erwartet, dass diese auch geleistet werden, da nur so, die jeweiligen Zielsetzungen erreicht werden können.

Es wurde einem immer vermittelt, dass die zu leistenden Aufgaben ungeheuer wichtig sein, man sich - sofern man die Karriereleiter nach oben klettern möchte - zu 110% der Arbeit verpflichten soll und Privatleben, sowie Freizeit zu vernachlässigen sind. Man wäre ja so wichtig für Firma bzw. die Arbeitsleistung.
Wer hierbei nicht mit kann, bzw. unter dem aufgebauten Druck einbricht, ist somit nicht mehr als Leistungsträger anzusehen, sondern (wie Sie es sich denken können) als Verlierer zu sehen.
Ich muss gestehen, dass ich es damals ebenso sah und als ich „einbrach“ mich selbst als Verlierer/Versager wahrnahm.

Als ich mich Krank meldete und als Begründung „Burnout“ angab, verstummte die Kommunikation seitens der Bank mit mir - Vorgesetzte, Kollegen welche man als Freunde bezeichnete brachen den Kontakt ab.
Ich mag damals vielleicht etwas blauäugig gewesen sein, da ich hoffte, Unterstützungsangebote von meiner Leitung (da ich ja so wichtig für die Firma sei) zu bekommen - z.B. Hallo Gregor, wir haben mitbekommen, dass du einen Burnout hast und wollten nachfragen, wie wir dich bei deiner Rückkehr unterstützen können - z.B. Supervision, Anpassung des Tätigkeitsgebietes, usw. Dies kamen natürlich nicht.

🏵"Hätte dieses Angebot etwas an meiner späteren Entscheidung, nicht mehr in die Bank zurückzukehren, geändert? Wahrscheinlich schon."

29/01/2025

Vortrag Demenz vom 23.01.2025

Dies war der 3. Teil der Informationsveranstaltung „Demenz“ und hatte das Hauptaugenmerk auf die Gestaltungsmöglichkeiten im Alltag gerichtet.

Bevor überhaupt Aktionen gesetzt werden, ist eine Abklärung der Biografie der Betroffenen anzuraten - Vorlieben, Abneigungen, berufliche Tätigkeiten, Hobbys usw.

Um den Betroffenen soweit als möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, wurden folgende Punkte angeführt:

- vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten stärken
- Respekt, Anerkennung und Wertschätzung vor/für Äußerungen
Betroffener
- Realität der/des Betroffene(n) wahrnehmen und verstehen
lernen
- In brenzlichen Situationen - Humor hilft immer
Tätigkeiten dürfen unvollkommen sein

Diese Punkte haben große Relevanz bei der Arbeit mit betroffenen Menschen, da sie (aus meiner Sicht) die Grundlagen für jegliches Miteinander sind.

Anschliessend wurde der Blick auf den Bereich „Was mit Menschen passiert, die beschäftigt werden“ gelegt.
So haben diese u.A. Erfolgserlebnisse, werden neugierig, erleben Gemeinschaft, erleben Freude und fühlen sich wieder wertvoll.

Weiters werden alle 5 Sinne, die Motorik, die Mobilität, Aufmerksamkeit und Konzentration gefördert, sowie die Fantasie, der Selbstwert und soziale Kompetenz angeregt.

Danach wurden Aktivitäten für Betroffene im Bereich Bewegung, Praktisches aus dem Alltag und Vorlesen/erzählen vorgestellt.

Bewegung
- Regelmäßige Spaziergänge
- Sitz-, Rhythmusgymnastik; auch mit verschiedenen Materialien
(Ballons, Ringe, Bälle)
- Bewegungsspiele
- Tanzen - Sitztänze, Standardtänze

Praktisches aus dem Alltag
- Ressourcen fördern (gewohnte Alltagstätigkeiten möglichst
alleine machen lassen)
- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
- Arbeiten mit Wolle
- Bürotätigkeiten
- Handwerkliche Tätigkeiten

Vorlesen/Erzählen
- Bekannte Lieder, Reime, Sprichwörter gemeinsam sprechen,
raten und ergänzen
- Kurzgeschichten erzählen
- Kurze Zeitungsartikel vorlesen
- Vorlesen mit meditativer Hintergrundmusik
- Seniorenalphabet (Stadt/Land/Fluss)
- Kreuzworträtsel

Bei allen Übungen ist der Grad der Demenz zu berücksichtigen —> was ist noch möglich.
Den Nichts ist demoralisierender als Aufgaben zu bekommen, welche man gar nicht mehr in der Lage ist zu lösen.

Etwas das immer durchdringt (egal welcher Grad der Demenz) sind Berührungen. Kurz mal die Hand halten, Schulter streicheln usw..
„Denn das Herz hat keine Demenz“ (für mich die schönste Aussage des ganzen Vortrages)

Demenz - Bis man sich Selbst vergisstMeist beginnt es schleichend, oft schon Jahre vor der eigentlichen Erkrankung. Oft ...
21/01/2025

Demenz - Bis man sich Selbst vergisst

Meist beginnt es schleichend, oft schon Jahre vor der eigentlichen Erkrankung.
Oft bedingt durch einen äußerst ungesunden Lebensstil. So ist es ratsam bereits ab der Lebensmitte aktiv das eigene Demenzrisiko zu reduzieren - wichtig sind eine gesunde Ernährung, genügend Bewegung (wie bei vielen psychischen Erkrankungen ist Bewegung eines der besten Mittel) und ausreichend Schlaf.
Dies kann das Risiko um bis zu 30 Prozent herabsenken.

Folgende Anzeichen können den Beginn einer Demenz darstellen:

1. Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis
Jeder von uns vergisst mal etwas, das erst kurz zurück liegt. Dies ist völlig normal.
Ein Problem wird es, wenn es zur Regel wird - es kommt öfter vor, dass man nicht mehr weiß, warum man einen Raum betreten hat; warum man jemanden angerufen oder warum man sich gerade angezogen hat.

2. Das Verlegen von Dingen
Wer von uns hat noch nie etwas verlegt und es erst später wiedergefunden.
Der Unterschied bei einer beginnenden Erkrankung ist, dass man sich den Ort nicht mehr herleiten kann, wo z.B. der Autoschlüssel liegen könnte, oder man den gesuchten Gegenstand an den sonderbarsten Orten findet - z.B. den Schlüssel im Gefrierfach.

3. Wortfindungsstörungen
Die Betroffenen haben Probleme die richtigen Worte zu finden, fällt oft nicht das richtige Wort ein, obgleich es sich um Alltagsgegenstände handelt.
Ebenso kann es vorkommen, dass ein falscher Begriff verwendet wird, oder der Satz in der Mitte abgebrochen wird, da sie den Faden verloren haben.

4. Bewältigung von Alltagsaufgaben
Normale Aufgaben des Alltages, wie Einkaufen, Kochen, finanzielle Angelegenheiten, usw. bereiten plötzlich Probleme.

5. Stimmungs- und Verhaltensänderungen
Apathisches Verhalten, Depressionen, sozialer Rückzug, als auch Angststörungen können frühe Anzeichen einer Demenzerkrankung sein.

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Sollten Sie bei Ihren Verwandten oder sich selbst obige Punkte wahrnehmen, so ist eine Abklärung dringend notwendig - meist über den Hausarzt. Weiters können hierbei andere möglichen Erkrankungen (z.B. Depressionen, etc) erkannt werde.

Rechtzeitig erkannt, kann noch viel getan werden um den Verlauf der Erkrankung zu Verlangsamen - durch Medikation und Demenztraining.

Je nach Grad der Erkrankung, wird das Demenztraining individuell auf die Betroffenen abgestimmt.

Oft reicht es schon mit ihnen Spiele zu spielen, Gespräche zu führen und sie und ihre Umwelt bezüglich der Erkrankung zu sensibilisieren. Aktivierung ist hier das Schlagwort.

Das Schlimmste für die Betroffenen ist, wenn man es gut mit ihnen meint und ihnen alle Aufgaben abnimmt - da sie sehr lange zur Bewältigung brauchen, bzw. man nicht die Zeit findet sie dabei motivierend zu unterstützen.

✅ Dies fördert die Hospitalisierung der Betroffenen - wie sooft ist hier das Gegenteil von Gut, Gut gemeint.

✅ Ich unterstütze Sie und ihre Verwandten gerne im Rahmen meines Angebot, das passende Demenztraining für Sie zu finden - von Schulung der Verwandten, bis hin zu fixen, sich wiederholenden Terminen mit den Betroffen.

✅ Weiters möchte ich Sie auf die folgende Infoveranstaltung hinweisen.

✅ Ich werde als Zuhörer vor Ort sein und Sie haben die Möglichkeit, mich persönlich kennen zu lernen.

Mein Angebot* Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren* Freizeitbetreuung/-begleitung  (Ausflüge, kulturelle Veranst...
13/01/2025

Mein Angebot
* Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren
* Freizeitbetreuung/-begleitung (Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen und andere Aktivitäten)
* Demenztraining
* Betreuung von Personen mit körperlicher und/oder mentaler Beeinträchtigung sowie Personen mit psychischer Erkrankung
* Unterstützung/Übernahme bei Angelegenheiten des täglichen Lebens
* Arzt/Behörden Begleitung
* Gemeinsames Einkaufen und Kochen
* Hilfe zur Selbsthilfe
* Trauerbegleitung
weitere Angebote auf Anfrage

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Mag.(FH) Gregor Josefy
Dipl. Sozialpädagoge aus Bad Vöslau
Erholung . Unterstützung . Rückenwind
Qualität.Zeit schaffen
www.gregorjosefy.at

2017 beendete ich meine Ausbildung zum Diplomierten Sozialpädagogen im BISOP in Baden.  Ab Ende 2015 betreute ich Kinder...
13/01/2025

2017 beendete ich meine Ausbildung zum Diplomierten Sozialpädagogen im BISOP in Baden.

Ab Ende 2015 betreute ich Kinder und Jugendliche, welche es besonders schwer haben, bis März 2020 im Sozialpädagogischem Betreuungszentrum Pottenstein.

Seit März 2020 bin ich im Haus der Künstler, in Maria Gugging, in der Erwachsenenbetreuung mit Freude und Hingabe tätig.

In Wien aufgewachsen, hat es mich der Liebe wegen 2015 nach Bad Vöslau verschlagen. Hier erlebe ich mit meiner Frau und unserem Hund glückliche Zeiten.
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Mein beruflicher Werdegang bzw. berufliche Findung begann ich als Kellnerlehrling in Wien.

Nach einigen Jahren im Tourismus in verschiedenen Bereichen, entschloss ich mich die Matura nachzuholen. Danach folgte ein berufsbegleitendes Wirtschaftsstudium im Bereich „Europäische Wirtschaft und Unternehmungsführung“, welches ich 2004 abgeschlossen habe.

Bereits während des Studiums wechselte ich beruflich vom Tourismus in die Bank.
Auch hier war ich in unterschiedlichen Instituten in mehren Bereich eingesetzt und war zu guter Letzt als strategischer Risikomanager mit der Projektleitung beauftragt, die Kapitalrichtlinien nach Basel 2 in die Zentral- und Osteuropäischen Länder auszurollen.

Anschliessend pausierte ich ein Jahr, welches ich dazu nutzte 9 Monate auf Weltreise zu gehen.
Wieder retour, wurde mir sehr bald klar, dass ich mich in einem Berufsfeld bewegen möchte, welches für mich mehr Sinnhaftigkeit ergibt, als meine vorherigen beruflichen Stationen und so beschloss ich Sozialpädagogik zu studieren.

Herzlichst,
Gregor Josefy
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Mag.(FH) Gregor Josefy
Dipl. Sozialpädagoge aus Bad Vöslau

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